Kategorie: OhneWorte

Ohne Worte Bildung: Wie werden die Kommunikationskarten verwendet?

Ohne Worte Kommunikationskarten wurden zur Strukturierung und Moderation für den Online- und Offline Unterricht und Geschäftskonferenzen entwickelt.

Wie setze ich die Karten ein?
Mit den Karten können Botschaften schnell und unmittelbar optisch mitgeteilt werden, indem die Karten vor die Videokamara gehalten werden.
Dies ermöglicht eine schnelle Rückkoppelung, etwa dazu wer sich meldet wegen einer Frage?, eines Beitrags, wegen der schlechten Verbindung oder weil er/sie einfach nur mal muss
Für ältere Schüler*innen oder in Konferenzen werden weitere Moderationsaufgaben unterstützt, etwa bitte zum Ende kommen
Beim Einsatz der Karten in Gruppen, etwa im Klassenverband, sollten Regeln vereinbart werden, wie welche Karte verwendet wird. So wird ein aktiver Einsatz und eine schnelle Rückkoppelung möglich. Die Karten fördern die Konzentration, da sie über Bild und Text eine zusätzliche Wahrnehmungsebene ansprechen. Sie bereichern und entspannen Veranstaltungen mit einem Schmunzeln. So können die Karten auch durch Einzelpersonen, Moderator*innen oder Teilnehmer*innen, eingesetzt werden.

Welche Sets sind erhältlich?
Grundschule + Sekundarstufe 1
Ohne Worte Bildungih
Set aus 12 Kommunikationskarten – einsprachig deutsch

Sekundarstufe 1 + 2 und Geschäftskonferenzen

Ohne Worte Bildung | Profimh
Set aus 14 Kommunikationskarten– deutsch | englisch

Geschäftskonferenzen

Ohne Worte Profipk
Set aus 21 Kommunikationskarten – deutsch | englisch


Ohne Worte: Kommunikationsprothese

Ohne Worte
Kunst- und Kommunikationsprojekt –
Gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Corona-Kulturpakets „Hessen kulturell neu eröffnen“

Kunst als Kommunikationsprothese im digitalen Raum?
Corona verändert unsere Kommunikation. Die Erfahrung der Pandemie hat die Mittel und Formen des sozialen Umgangs dramatisch verändert. Vorher selbstverständlich-unmittelbare Begegnungen wurden von Spielarten des distanzierten Sozialisierens überlagert: Die Infragestellung des Präsenzunterrichts an Schulen erfordert eine neue digitale Bildungs- und Lernkultur, der Blick in das private Wohnzimmer des Geschäftspartners wirkt plötzlich nicht mehr indiskret, Kindergeschrei im Hintergrund gehört (fast) zum guten Ton. Das Händeschütteln weicht dem Lächeln, das seinerseits durch Masken verdeckt wird – verzerrt im Kampf der Hygienedemonstranten um bürgerliche Rechte.
Ohne Worte lotet aus, welche Chancen die Mittel der Kunst und Gestaltung für unsere Kommunikation bieten – in Online- wie in Präsenzformaten, in Bildung und Business, mit und ohne Maske: Die Kommunikationskarten kombinieren Bild und Sprache und vermitteln zentrale Kernbotschaften gleichzeitig auf der Sach- und Gefühlsebene.
Das Projekt entstand unter dem Eindruck der Pandemie, hat sich aber in der Zusammenarbeit mit den bisher involvierten Künstlerinnen und Illustratorinnen darüber hinaus zum Dokument einer Zeitwende entwickelt. Neben einem Schulprojekt an der KGS Niederrad Frankfurt ist eine Ausstellung mit dem Museum für Kommunikation Frankfurt geplant.

Sprachlos
Ohne Worte startete während des Lockdowns mit der Frage, wie sich die Kommunikation gestalten lässt, wenn die Wahrnehmbarkeit von Mimik, Gestik, Gruppendynamik in Videokonferenzen schwindet. Die technischen Tücken der Systeme, die fehlende ganzheitlich Wahrnehmung der Gesprächspartner, die emotionale Verkürzung des Austauschs: Unsere Kommunikation verändert sich durch die Distanz, wir müssen uns gegenseitig neu lesen lernen, neue Spielregeln und Methoden – Kommunikationsprothesen im virtuellen Raum – entwickeln und anwenden.
Mit analogen Konferenzkarten können virtuelle Konferenzen moderiert und strukturiert werden, indem man die Karten in die Kamera hält. Die Karten eröffnen eine zusätzliche visuelle Gesprächsebene. Die Idee ist nicht neu, verfügbare Business-Karten haben jedoch i. d. R. ein gestalterisch geringes Niveau. Karten für den Online-Unterricht an Schulen gibt es bisher nicht. Ohne Worte greift das Werkzeug auf, hat sich aber in der Eigendynamik des Projektes davon gelöst und geht inzwischen darüber hinaus. Ohne Worte bildet essenzielle Signale und Kernbotschaften ab, die das Gespräch verschiedener Akteursgruppen (Profi, Schulen) prägen. In der Kombination aus Bild und Sprache entwickeln die Editionen im Spannungsfeld Anwendungsdesign bis Kunst eine jeweils eigene Dynamik:
So gestalten die Schülerinnen Ida Hübner (Grundschule) und Marie Herbert (Sekundarstufe + Profi) in selbstsprechenden, humorvollen, comic-haften Bilderwelten sehr anwendungsbezogene Editionen, Form und Inhalt entSPRECHEN jeweils der kommunizierenden Gruppe. Phyllis Kiehls Profi Edition sprengt die Grenze zwischen Illustration und Kunst mit ihrem persönlichen Ausdruck und einer emotionalen Ebene jenseits des Emoticons. Henrike Fiedler schließlich kondensieren aus dem Fundus der Konferenz-Botschaften einzelne Wahrnehmungen und Gefühle, die durch das veränderte Miteinander an die Oberfläche geschwemmt werden, und dokumentiert diese in sensiblen Zeichnungen abseits des Anwendungsbezugs.

Zukunft (er)finden!
Im Rahmen der weiteren Bearbeitung und mit Unterstützung des Projektstipendiums schauen wir noch einmal genauer hin, wie Kommunikation und Kunst ineinandergreifen.
Mit der Kooperativen Gesamtschule Niederrad in Frankfurt bearbeiten wir ein kunst- und kommunikationspädagogisches Schulprojekt als aktiven Beitrag zur Entwicklung und Implementierung neuer Kommunikationsformen. Darin wird die Kommunikation im Unterricht reflektiert: Welche Potenziale bietet Kommunikation, die ohne das gesprochene Wort auskommt – zur Schärfung der gegenseitigen Wahrnehmung, für eine ruhige Klassenatmosphäre oder zur Integration von Schüler*innen, denen das gesprochene Wort nicht selbstverständlich über die Lippen geht oder das Lippenlesen durch Masken verstellt ist? Ziel ist es, schuleigene Kommunikationsmedien zu entwickeln und gestalten.
Eine abschließende Ausstellung wird die gesamten Projektergebnisse und Produkte zusammenführen, um die Chancen von Kunst für den Wandel der Kommunikation aufzuzeigen. Neben einer Präsentation in den Räumen der KGS Niederrad sind hierfür das Museum für Kommunikation in Frankfurt und verschiedene Galerien im Gespräch.
Die entstanden Editionen werden als Postkarten sowie z. T. auch als hochwertige limitierte Kunstdrucke produziert und vermarktet. Das Projekt dient in diesem Sinne auch der Künstler*innen- und Talent-Förderung.

Ohne Worte: Kommunikationskarten-Editionen

Die Kommunikationskarten-Editionen Ohne Worte bilden essenzielle Signale und Kernbotschaften ab, die das Gespräch verschiedener Akteursgruppen (Profi, Schulen) prägen. Die analogen Kommunikationskarten kombinieren Bild und Sprache und vermitteln zentrale Kernbotschaften gleichzeitig auf der Sach- und Gefühlsebene. So entwickeln die Karten-Editionen im Spannungsfeld Anwendungsdesign bis Kunst eine jeweils eigene Dynamik.

Ohne Worte lotet aus, welche Chancen die Mittel der Kunst und Gestaltung für unsere Kommunikation bieten – in Online- wie in Präsenzformaten, in Bildung und Business, mit und ohne Maske. Virtuelle Konferenzen können mittels der analogen Karten moderiert und strukturiert werden, indem man die Karten in die Kamera hält. Aber auch im Präsenzbegegnungen eröffnen die Karten eine zusätzliche visuelle Gesprächsebene.

Die entstanden Editionen werden als Postkarten sowie z. T. auch als hochwertige limitierte Kunstdrucke produziert und vermarktet. Das Projekt dient in diesem Sinne auch der Künstler*innen- und Talent-Förderung.

Eine eigene Sprache (er)finden
Derzeit arbeiten wir mit der Kooperativen Gesamtschule Niederrad in Frankfurt am Main an einem ganz eigenen schulspezifischen Kommunikationswerkzeug. Was hilft den Schüler*innen bei ihrem Austausch? Gerne bieten wir auch anderen Gruppen, Institutionen oder Firmen an, eigene Kartensets mit ihnen zu entwickeln oder die bestehenden als Firmen-Edition zu branden. Sprechen Sie uns an!

 

 

Hessen kulturell neu eröffnen
Das Projekt entstand unter dem Eindruck der Pandemie, hat sich aber in der Zusammenarbeit mit den involvierten Künstlerinnen und Illustratorinnen darüber hinaus zum Dokument einer Zeitwende entwickelt. Ohne Worte wird unterstützt durch ein Projektstipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Corona-Kulturpakets „Hessen kulturell neu eröffnen“. Neben dem Schulprojekt an der KGS Niederrad Frankfurt ist eine Ausstellung mit dem Museum für Kommunikation Frankfurt geplant.

Bestellt werden können folgende Editionen:
Ohne Worte Bildungih
12 Kommunikationskarten Grundschule – einsprachig deutsch

Gestaltet von Ida Hübner (Alter: 13 Jahre)

Ohne Worte Bildung/Profimh
14 Kommunikationskarten Sekundarstufe

und Geschäftskonferenzen – doppelseitig bedruckt deutsch/englisch
Gestaltet von Marie Herbert (Alter: 16 Jahre)

Ohne Worte Profipk
21 Kommunikationskarten – doppelseitig bedruckt zweisprachig deutsch/englisch

Gestaltet von Phyllis Kiehl

Förderung: Projektstipendium der Hessischen Kulturstiftung

Hessen kulturell neu eröffnen
Das Projekt Ohne Worte entstand unter dem Eindruck der Pandemie, hat sich aber in der Zusammenarbeit mit den involvierten Künstlerinnen und Illustratorinnen darüber hinaus zum Dokument einer Zeitwende entwickelt.

Ohne Worte wird unterstützt durch ein Projektstipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Corona-Kulturpakets „Hessen kulturell neu eröffnen“.

Neben dem Schulprojekt an der KGS Niederrad Frankfurt ist eine Ausstellung mit dem Museum für Kommunikation Frankfurt geplant.

Ohne Worte: Profi

Ohne Worte Profipk
Set aus 21 Kommunikationskarten – doppelseitig bedruckt zweisprachig deutsch/englisch
Gestaltet von Phyllis Kiehl

Phyllis Kiehls Kartenedition sprengt die Grenze zwischen Illustration und Kunst mit ihrem persönlichen Ausdruck und einer emotionalen Ebene jenseits des Emoticons.
Aus der Kombination aus Bild und Schrift eröffnen sich Botschaften und Signale mit einem zusätzlichen hintergründigen Ausdruck. Sie transportiert Erfahrungen und Gefühle, die unmittelbar an das virtuelle Erleben andocken und elaboriert an der Frage, wie Kommunikation sich gestalten lässt, wenn die Wahrnehmbarkeit von Mimik, Gestik, Gruppendynamik in schwindet. Die Bildsprache erzeugt Überraschen und Aufmerksamkeit in sinnbegrenzten Begegnungen – und dokumentiert humorvoll und plastisch die Zeitwende unseres sozialen Umgangs und unserer Kommunikation.
Alle entstanden Editionen werden als Postkarten sowie z. T. auch als hochwertige limitierte Kunstdrucke produziert und vermarktet. Das Projekt dient in diesem Sinne auch der Künstler*innen- und Talent-Förderung.

Karteninhalte

Finde ich gut. | That´s great!
Bin skeptisch… | I´m not shure about that…
Egal! | I don´t mind either way!
Beiträge | Any comments?
Fragen? | Questions?
Habe eine Frage. | I´ve got a question.
Möchte sprechen! | I´ve got something to say.
Wiederholen bitte! | Could you repeat that, please?
Auf Zeit achten! | Please keep an eye on time!
Moderator! | Moderator!
Separates Thema? | Can we take this offline?
Möchte kurz unterbrechen! | Can I interrupt you for a second?
Pause bitte! | Break!?
Bin gleich zurück. | I´ll be wright back.
Bin raus! | Sorry, I need to go!
Mikro an? | Is your mike on?
Mikro aus! | Mike off!
Schlechte Verbindung! | Bad connection.
Sorry, Einwahl verpatzt… | Sorry, I couldn´t dial in.
Chat nutzen! | Use chat!
Falscher Chat! | Wrong chat!?

 

Weiter zum Produkt >

Ohne Worte: Bildung | Profi

Ohne Worte Bildung | Profimh
Set aus 14 Kommunikationskarten Sekundarstufe und Geschäftskonferenzen – doppelseitig bedruckt deutsch | englisch
Gestaltet von Marie Herbert (Alter: 16 Jahre)

Marie Herberts Kartenedition bietet in ihrer anwendungsbezogenen plakativen und unmittelbaren Lesbarkeit Potenziale für Unterrichtseinheiten der Sekundarstufen wie auch für Konferenzen im Geschäftsbereich. Die Karten sind doppelseitig bedruckt in Deutsch und Englisch.
Die Karten zeigen klassische Botschaften, wie sie sich in analogen wie digitalen Gruppengesprächen wiederkehrend einstellen und strukturieren durch die zusätzliche visuelle Gesprächsebene digitale aber auch Präsenz-Begegnungen mit und ohne Maske.
Kurze Botschaften, klare Bildsprache und plakative Farben führen zu schnellem Erkennen und gegenseitigem Verstehen. Mit ihren comic-haften Darstellungen transportiert die Schülerin Marie Herbert die Ästhetik ihrer Generation. Die Bilderwelt der Gestik und Mimik eröffnet die Botschaften und Gefühle jedoch Betrachtern jeder Altersgruppe – und macht sie damit wirkungsvoll und vielseitig einsetzbar.

Karteninhalte
Ich! | Me!
Finde ich gut. | That´s great!
Beiträge | Any thoughts?
Fragen? | Questions?
Habe eine Frage. | I´got a question.
Bin verwirrt! | I´m confused!
Bitte zum Ende kommen. | Time´s nearly up.
Danke. Ich übernehme. | Thanks, I´ll take over.
Pause!!? | Break!?
Muss mal kurz. | I need to loo.
Mikro an!? | Mike on!?
Mikro aus?! | Mike off?!
Schlechte Verbindung! | Bad connection!
Falscher Chat! | Wrong chat!?

Weiter zum Produkt >

Ohne Worte: Bildung

Ohne Worte Bildungih
Set aus 12 Kommunikationskarten Grundschule – einsprachig deutsch
Gestaltet von Ida Hübner (Alter: 13 Jahre)

Ida Hübner gestaltet eine Kartenedition für die Gruppe der 6-11-Jähringen, der sie selbst gerade entwachsen ist. Ihre selbstsprechende, humorvolle und comic-haften Bilderwelt ist anwendungsbezogen, Form und Inhalt entSPRECHEN Kindern im Grundschulalter. Hunde und Katzen zeigen Momente der Freude oder der Verunsicherung, sie signalisieren Aufmerksamkeit und Klärungsbedarf – klassische Situationen, wie sie sich im Gespräch analog wie digital wiederkehrend einstellen – oder verweisen auf die technischen Tücken des virtuellen Austauschs.
Die optischen Signale und Botschaften eröffnen eine Gesprächsebene jenseits des gesprochenen Wortes. Sie schärfen die gegenseitige Wahrnehmung, unterstützen eine ruhige Gruppenatmosphäre und integrieren Schüler*innen, denen das gesprochene Wort nicht selbstverständlich über die Lippen geht oder das Lippenlesen durch Masken verstellt ist. Sie helfen damit bei der Strukturierung von digitalen aber von auch Präsenz-Unterrichtseinheiten – mit und ohne Maske.

Alle entstanden Editionen werden als Postkarten sowie z. T. auch als hochwertige limitierte Kunstdrucke produziert und vermarktet. Das Projekt dient in diesem Sinne auch der Künstler*innen- und Talent-Förderung.

 

Karteninhalte
Ich!
Toll!
Beiträge
Fragen?
Habe eine Frage.
Bin verwirrt…
Pause!?
Muss mal kurz…
Mikro an!?
Mikro aus
Schlechte Verbindung.
Falscher Chat!

Weiter zum Produkt >